Freilichtbühne an Fleckenmauer?

Pressemitteilung

Flörsheim-Dalsheimer SPD-Fraktion möchte Grundstück touristisch aufwerten

FLÖRSHEIM-DALSHEIM - Wenn der Flörsheim-Dalsheimer Gemeinderat zu seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 28. Februar, zusammenkommt, wird er sich unter anderem mit der Frage beschäftigen, was mit der Freifläche passieren soll, die in der Moorgasse im Ortsteil Dalsheim an die evangelische Kita beziehungsweise die Fleckenmauer angrenzt. Das Gelände, das die Ortsgemeinde vor einigen Jahren zusammen mit einem Grundstück auf der anderen Seite der Fleckenmauer erworben hat, ist grün bewachsen und könnte nach Ansicht der SPD-Fraktion touristisch aufgewertet werden.

Fraktionssprecher Tobias Rohrwick erklärt: „Der ortsbildprägende und touristisch wertvolle Blick auf ein Teilstück der Fleckenmauer, insbesondere in der Blickachse mit der unteren Dalsheimer Kirche im Hintergrund, sollte im Rahmen eines Nutzungskonzeptes angemessen ‚in Szene gesetzt‘ werden.“

Bei dem besagten Grundstück handelte es sich früher um den Garten eines Wohnhauses, mit dem es per Durchgang verbunden war. Das sogenannte „Skriwanek“-Gebäude, das sich jenseits der Fleckenmauer, genauer gesagt im Pfarrgässchen befand, wurde im Jahr 2014 wegen erheblicher Mängel in der Bausubstanz und Einsturzgefahr abgerissen. Heute wird das Gelände von den Bewohnern als Parkfläche genutzt und soll nach Ansicht der SPD bei der Erstellung des Nutzungskonzeptes für die Freifläche in der Moorgasse ebenfalls berücksichtigt werden.

In ihrem Antrag schlagen die Sozialdemokraten zudem vor, die Bürger bei der Gestaltung des Grundstücks einzubinden. Idealerweise im Rahmen einer Dorfmoderation, die von der VG-Verwaltung durchgeführt werden könnte. In einer öffentlichen Parteisitzung, die man kürzlich vor Ort abgehalten habe, hätten nämlich schon einige Bürger Ideen geäußert, wie das Grundstück gestaltet werden könnte. So sei beispielsweise angeregt worden, dort eine Freilichtbühne zu errichten, die unter anderem beim traditionellen Fleckenmauerfest genutzt werden sollte. „Sind die Ideen gesammelt, müssten wir abwägen, was wirtschaftlich und touristisch sinnvoll wäre.“

Wurde in der Doppelgemeinde zuletzt viel Geld in andere Projekte investiert, die sich aufdrängten, beispielsweise in die noch laufende Erweiterung der Kita „Regenbogen“, habe man nun wieder Mittel zur Verfügung, die zu diesem Zwecke genutzt werden könnten. „Sobald ein für alle Seiten annehmbares Nutzungskonzept für die Fläche erarbeitet ist, könnte aber noch geprüft werden, ob hier Fördermittel aus der Dorferneuerung oder aus dem Leader-Projekt in Anspruch genommen werden können“, merkt Tobias Rohrwick an. Darüber hinaus möchte die SPD geprüft haben, ob die nördlich des Grundstücks gelegene Freifläche, die sich in privater Hand befindet, ebenfalls in das Nutzungskonzept integriert werden könnte. „Gerade auch deshalb, weil der Hexenturm der Fleckenmauer an dieses Grundstück angrenzt“, betont Tobias Rohrwick.

Wie Ortsbürgermeister Volker Henn (FWG) informiert, habe er hier schon längst Gespräche geführt. Was dabei rauskam, wolle er in der Ratssitzung berichten.

 

Text: Wormser Zeitung vom 27.02.2018 von Ali Reza Houshami

Foto: photoagenten/Ben Pakalski

 

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